Eingewöhnung

Der sanfte Übergang Ihres Kindes aus dem familiären Umfeld in die Krippe ist von großer Bedeutung.
Uns ist es wichtig, dass die Kinder so lange begleitet werden, bis sie eine sichere Bindung zu „ihrer“ Bezugserzieherin aufgebaut haben.

In unserer Einrichtung gestalten wir die Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“, das wir Ihnen im folgenden gerne näher bringen möchten.

In den ersten drei Tagen kommen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind für eine Stunde in die Krippe. Idealerweise immer zum gleichen Zeitpunkt, damit Ihr Kind immer die gleiche Situation vorfindet und es sich so leichter zurechtfindet. Ihre Aufgabe ist es für das Kind der sichere Hafen zu sein. Setzen Sie sich in eine stille Ecke und seien Sie einfach für Ihr Kind da. Wenn es schon laufen oder krabbeln kann, erlauben Sie ihm zu kommen und zu gehen wann es will und beobachten Sie Ihr Kind bei der Erkundung der neuen Umgebung. Die Bezugserzieherin wird vorsichtig und behutsam versuchen Kontakt zu Ihrem Kind aufzubauen.

Diese ersten drei Tage haben in der Eingewöhnung eine besondere Bedeutung. Auf gar keinen Fall werden wir einen Trennungsversuch unternehmen. Auch wenn Sie den Raum kurz verlassen müssen, nehmen Sie Ihr Kind mit.

Am vierten Tag wird nach einer kurzen „Ankommensphase“ der erste Trennungsversuch stattfinden. Sie werden sich von ihrem Kind verabschieden und den Raum kurz (höchstens 10 Minuten) verlassen. Die Reaktion auf Ihr Weggehen sind wichtige Anhaltspunkte bei der weiteren Planung der Eingewöhnungszeit.

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind von „seiner Bezugserzieherin“ trösten lässt.
Ab wann Ihr Kind Mittagsschlaf in der Einrichtung machen kann, entscheidet sich nach den ersten Wochen der Eingewöhnung. Erst wenn es die notwendige Sicherheit und einen guten Kontakt zu seinen Bezugserzieherin aufgebaut hat, kann das Kind langsam an das Schlafen in der Einrichtung herangeführt werden. Dies kann durchaus mehrere Wochen dauern.

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